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Wein und Kelterfest 2008
Aspach – Sie ist gelernte Bankkauffrau, in einer Wengerterfamilie aufgewachsen und besitzt eigene Weinberge: Juliane Heege (22), derzeitige württembergische Weinprinzessin aus Brackenheim-Hausen im Landkreis Heilbronn, gab sich beim 40. Wein- und Kelterfest in Kleinaspach die Ehre. Charmant lächelnd saß sie neben Aspachs Bürgermeister Hans-Jörg Weinbrenner, ließ sich den Aspacher Wein schmecken und winkte in die Menge. Viele Schaulustige säumten an diesem herrlich sonnigen Oktobersonntag die Straße zur historischen alten Kelter unterm Föhrenberg und sahen sich den aus der Ortsmitte gestarteten Umzug mit dem traditionellen Keltermarsch an.
VON MARINA HEIDRICH
Der Umzug war einer der Höhepunkte des von Gemeindeverwaltung und den örtlichen Vereinen organisierten drei Tage andauernden Festes. Zahlreiche Fest- und Erntewagen gab es zu bewundern, alle liebevoll mit Laub, Reben und Blumen geschmückt. Vereine, Kindergärten, Schulen, Rotes Kreuz und Feuerwehr – alle hatten sich etwas Besonderes einfallen lassen. Vom Country-Linedance bis zum rhythmischen Rätschen reichte die Palette. Auch über allerlei Tierisches konnten sich die großen und kleinen Zuschauer freuen: Rassige Reitpferde tänzelten nervös, geduldige Brauereipferde zogen Lasten, aufgeweckt-pfiffig dreinblickende Esel erwiesen sich als gar nicht so stur, und ein gigantisch anmutender Ochse bewältigte mühelos ganz allein einen schweren Wagen. Sogar ein blau-weißer Lindwurm, unter dem sich die Spvgg-Jugend verbarg, bereicherte den Umzug. Und da war auch der hölzerne Goldesel, dessen gar nicht goldige Hinterlassenschaften unter lautem Applaus und johlen seitens der Zuschauer die aktuelle Börsensituation ironisch kommentierten. Sehr zur Freude von Alt und Jung kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Ein Bonbonregen prasselte auf die Zuschauer herab, und von den Wagen wurden Probiergläschen mit Wein gereicht. Wasser und Orangensaft fanden ebenso dankbare Abnehmer wie leckeres Käsegebäck. Die Musikvereine aus Rietenau und Großaspach bereicherten den Zug musikalisch. Als Motto hatten die Weinbauern „Aspacher Weinbau damals und heute“ gewählt und verdeutlichten diesen Zeitenwandel mit Gespannen, diversen Schleppern und Traktoren. Nicht ganz ernst gemeint, wenngleich auch sehr umwelt- und geldbeutelfreundlich, dürfte wohl der Vorschlag auf einem Plakat gewesen sein: „Sprit aus Wein, das wäre fein“. Heute klingt der alljährlich veranstaltete Höhepunkt des Winzerjahres mit Unterhaltungsmusik aus
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Weinprobierstand
Liederhalle 2008 -
Veranstaltung Kodo
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